Wie wichtig ist Weiterbildung für Arbeitnehmer?

Weiterbildungsstudie 2024

Anfang letzten Jahres beschäftigten wir uns in unserem Newsletter mit dem Thema Weiterbildung und wie wichtig diese für Arbeitnehmer und somit auch für Arbeitgeber ist.

Wir gingen dabei auf drei Studien aus dem Jahr 2023 ein, die sich mit dem Thema beschäftigten:

  • Weiterbildungsstudie 2023 der Bitkom Akademie und HRpepper Management Consultants
  • Pulse Survey des Randstad Arbeitsbarometers (Q3/2023)
  • XING Learning & Skills-Studie 2023 durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Appinio

Hier ein paar Auszüge davon:

  • fast die Hälfte der Deutschen würde sich gerne mehr weiterbilden
  • 84 % der Arbeitnehmenden in Deutschland wünschen sich ein Weiterbildungsangebot von ihrem Arbeitgeber, erhalten haben es aber nur 63 %.
  • 29 % beurteilen das Angebot ihres Arbeitsgebers an Weiterbildungen und Coachings als schlecht oder sehr schlecht!
  • 50 % der Mitarbeitenden im Personalwesen können nicht sicher sagen, ob ihr Arbeitgeber eine Weiterbildungsstrategie hat
  • 53 % der Befragten würden sich gerne in Präsenzveranstaltungen austauschen
  • 70 % würden lieber extern durchgeführte Weiterbildungen besuchen statt interne

Die Frage, wie wichtig Weiterbildung für Arbeitnehmer ist, kann man somit mit „sehr wichtig“ beantworten.

Auch kann man aus den Studien erkennen, dass Arbeitgeber in Deutschland bzgl. Weiterbildung noch Potenzial haben, um die Mitarbeiterzufriedenheit in diesem Punkt zu erhöhen.

Wie sieht es nun im vergangenen Jahr aus, was hat sich geändert?

Dazu haben wir uns die aktuelle Weiterbildungsstudie 2024 der Bitkom Akademie und HRpepper Management Consultants angeschaut. Zu erkennen ist, dass das Thema KI – Künstliche Intelligenz – immer mehr an Bedeutung zunimmt.

Hier ein Auszug aus der Studie:

  • 86% gelingt es gut, Gelerntes aus Weiterbildungen im Arbeitsalltag anzuwenden.
  • 87% ist es wichtig, dass im Arbeitsalltag Zeit für Weiterbildung bleibt.
  • 62% fühlen sich ausreichend über das Weiterbildungsangebot ihres Arbeitgebers informiert.
  • 74% sind Weiterbildungen zu digitalen Technologien wichtig für die berufliche Entwicklung.
  • 64% haben Interesse an KI-gestützten Trainingsformaten.
  • 88% ist es wichtig im Arbeitsalltag im Austausch mit anderen zu lernen.
  • 45% meinen, KI wird im Arbeitsalltag eher schnell an Bedeutung gewinnen.
  • 60% glauben, dass KI bewährte Formate nicht ersetzen wird.
  • 20% würden bei der Wahl der Weiterbildung eher der KI als der Führungskraft vertrauen.

Quellen:

Kurzfilm „Lernen durch Erleben“

„LERNEN DURCH ERLEBEN“ – so lautet der Titel unseres Kurzfilms , der Ihnen einen ersten Einblick in unsere Seminare mit unseren Pferden gibt.

In welcher Phase befindet sich Ihr Team gerade?

Phasen der Teamentwicklung_Mehr erreichen. Durch Pferde!

Immer wenn ein neues Team gebildet wird, nimmt es einige Zeit in Anspruch bis es sich zusammengefunden hat und effektiv die gesetzten Ziele erreicht.

Das Phasenmodell nach Bruce W. Tuckman (1965) unterstützt nicht nur, den Prozess der Teambildung zu verstehen, sondern hilft der Führungskraft oder dem Teamleiter auch, diesen aktiv zu gestalten und zu unterstützen.

Auch Pferdeherden durchlaufen diese Phasen der Teambildung. Bei der Herdenbeobachtung während der Seminare gehen wir speziell darauf ein. Das Gespräch und die Beobachtung unterstützt die Übertragung des Themas auf die Praxis im eigenen Team.

Der Ablauf des Teambildungsprozesses lässt sich in vier Phasen gliedern:

Forming:
Die Teammitglieder lernen sich kennen, der Umgang miteinander ist vorsichtig und höflich und jeder versucht, seine Rolle zu finden. Die Leistungsfähigkeit des Teams ist gering.

Storming:
Während die Teammitglieder beginnen, sich auf die Aufgaben zu konzentrieren, werden Unterschiede (zwischenmenschlich und arbeitstechnisch) deutlich. Es kommt zu Cliquenbildung und unterschwelligen Konflikten. Die Konzentration liegt auf Problemen statt auf Zielorientierung.

Norming:
Lösungsorientierte Prozesse und Regeln etablieren sich in der Arbeit im Team ebenso wie neue Umgangsformen und Verhaltensweisen. Jedes Teammitglied hat seine Rolle gefunden.

Performing:
In der letzten Phase ist das Team leistungsfähig, effizient und zielorientiert. Der Umgang miteinander ist offen, solidarisch und hilfsbereit. Ziel ist es, das Team möglichst lang in dieser Phase zu halten.